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Zu Hause und unterwegs schreiben mit Scrivener

Schreibprogramme gibt es wie Sand am Meer. Unmöglich alle davon vorzustellen. Der Weg zu einer Software, die am besten zu mir passt, lief bei mir über probieren, probieren, verzweifeln und probieren. Mittlerweile habe ich für meine Zwecke wohl das richtige Programm gefunden. Scrivener. In einem Jahr mag das schon wieder anders aussehen, aber ich möchte heute gerne zeigen, was für eine Art Anwender ich bin und wie Scrivener mir dabei in vielerlei Hinsicht entgegen kommt. Ich könnte mir vorstellen, dass diejenigen unter euch, die sich darin wiedererkennen, vielleicht auch ganz gut damit zurechtkämen.

Also: Ich schreibe immer dann, wenn ich a) Lust dazu habe und b) wenn ich dazu Gelegenheit habe. Beides korreliert naturgegebenermassen nicht immer miteinander. Frau, Kinder und Hund fordern nun mal gelegentlich ihren Tribut. Würde ich also stur und ausschließlich an einem festen Ort, zum Beispiel an meinem PC im Arbeitszimmer schreiben, nun, dann würde ich nur relativ selten Texte verfassen. Dieser Beitrag hier entsteht gerade in meinem Garten am Terassentisch. An meinem Ipad. Während meine Frau den Basilikum inspiziert. Möglicherweise werde ich hier nicht fertig mit dem Beitrag, dann schreibe ich ihn entweder im Arbeitszimmer fertig, oder vielleicht auch erst im Bett vor dem schlafengehen.

Mit anderen Worten: Ich wechsele sehr häufig zwischen meinem Ipad und meinem PC hin und her. Klar, das geht auch mit Word oder mit einer Notizenapp oder auch mit WordPress. Aber mir geht es auch weniger um Blogbeiträge sondern um meine Kurzgeschichten und Romane. Wer jemals einen Roman in Word verfasst hat und dabei nicht die Übersicht verloren hat, verdient meinen größten Respekt. Ich bin mittendrin verzweifelt. Gerade, wenn man nicht so diszipliniert am Stück und zu festen Zeiten schreibt, sondern eher fragmentiert arbeitet, muss man sich gut organisieren. Und dafür liebe ich Scrivener. Man kann hier wunderbare Projekte anlegen, einzelne Szenen, Recherchedokumente, usw. und hat immer alles schnell greifbar dabei. Auf das gesamte Projekt, dass ich auf meinem PC angelegt habe, kann ich nach einer automatischen Synchronisation mit Dropbox auch komplett jederzeit mit meinem Ipad zugreifen. Zum Beispiel hier in meinem Garten. Oder im Café. Oder in der Mittagspause im Büro. Ich finde es wunderbar.

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