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Besser Schreiben mit Hans Zimmer

Ich denke, die Menschheit lässt sich, grob vereinfacht, in zwei Kategorien einteilen: Diejenigen, die beim Lesen und Schreiben gerne im Hintergrund Musik laufen lassen, und die anderen, die das nicht können oder wollen.

Ich gehöre eindeutig zur ersteren Kategorie, meine Frau ganz klar zur zweiten. Wenn wir also beide im selben Raum sind und wollen beide gleichzeitig ein Buch oder eine Zeitschrift lesen, dann passieren möglicherweise zwei Dinge:

1. Ich mache Musik an, meine Frau geht

2. Ich setze Kopfhörer auf

Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich Wert auf gute Kopfhörer lege. Ich kann mich besser konzentrieren wenn ich Musik höre, ich weiß auch nicht wieso. Daher brauche ich, noch mehr als beim Lesen, auch beim Schreiben immer Musik. Die Streaming-Dienste, sei es jetzt Spotify, Tidal, Apple Music, Amazon Music, Deezer oder Google Play Music sowie Tune In und DAB+ Radio sind für mich daher ein absoluter Segen.

Auch habe ich festgestellt, dass mir insbesondere Filmmusik beim Schreiben unheimlich weiterhilft, je nach Szene. Wenn ich etwas spannendes schreibe, dann schmeiße ich sehr oft von Hans Zimmer den Soundtrack zu Inception oder Dunkirk an. Kann ich jedem, der mit Musik schreibt, nur ausdrücklich empfehlen – sucht euch passend zur Stimmung ein passendes Album raus. Mich treibt das unheimlich an. Beim Bloggen benutze ich übrigens gerne AC/DC.

Ich schreibe gerade im Moment an einem großen Action-Kapitel. Dazu läuft der Soundtrack von Bear McCreary zu Agents of S.H.I.E.L.D, den ich derzeit für mich entdeckt habe und in Dauerrotation spiele. Für mich läuft dann beim Schreiben ein großer Film vor meinem inneren Auge ab. Habt Ihr andere gute Empfehlungen?

Welchen Streamingdienst ihr verwendet, dürfte ziemlich egal sein. Von den genannten habe ich Spotify, Amazon, Apple und Google ausprobiert und mehr oder weniger sind die Bibliotheken gleich. Apple Music hat evtl. eine ganz klein wenig bessere Soundtrackbibliothek. Meistens kann man diese Dienste einen Monat kostenlos, manchmal auch mehrere Monate für 99 Cent ausprobieren. Vor allem lässt sich dabei überprüfen, welcher Dienst sich am besten bedienen lässt. Für mich haben dabei Spotify und Amazon die Nase vorn. Ich persönlich favorisiere Amazon wegen der Bundesligareportagen, aber das hat mit dem Schreiben wenig zu tun. Obwohl, manchmal höre ich auch gerne Fußball beim Schreiben, aber derzeit hat der effzeh leider keinen guten Einfluss auf meine Arbeitsergebnisse…

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